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Geschichte und Ziele

Im Jahr 1990 gründeten wir den gemeinnützigen Verein Kultur-Land-Wirtschaft e.V. Unser Ziel ist es, natürliche Lebenszusammenhänge durch biologisch-dynamische Landwirtschaft zu schaffen und zu bewahren. 

Kartoffeln in Blüte

Grundlage hierfür ist die anthroposophische Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaft Rudolf Steiners. Bereits 1991 gelang uns ein erster wichtiger Schritt: Der Verein pachtete die Domäne Fredeburg langfristig vom Kreis Herzogtum Lauenburg und übergab diese der landwirtschaftlichen Betriebsgemeinschaft zur biologisch-dynamischen Bewirtschaftung.

Erklärtes Vereinsziel ist die Bildung der Menschen in unserem Land und die Verbraucherberatung in allen Fragen der Ernährung, der Ökologie und des Umweltschutzes. Der Lebensorganismus eines Demeter- Hofes ist für uns ein geeignetes Forum, um ganzheitlich ökologisches Verhalten und Denken anschaulich zu machen.

 

Warum Kultur-Land-Wirtschaft?

Im ursprünglichen Sinne bedeutet Kultur "Ackerbau". Heute verbindet man nicht ohne weiteres die Landwirtschaft mit diesem Begriff, da man unter Kultur doch eher Kunst, Wissenschaft und Religion versteht. Uns ist es wichtig, den Umgang mit der Natur - in unserem Fall durch die biologisch-dynamische Landwirtschaft - hiermit erneut in Einklang zu bringen. Die Umstellung von einer konventionell bewirtschafteten Kreisdomäne auf einen biologisch-dynamisch arbeitenden Betrieb, das Anlegen von Knicks und Brachen, die Gestaltung des Hofes lassen unsere Umgebung vielfältiger, arteinreicher und lebendiger werden.


Alfons Wiesler Trapp beim Hofrundgang

der Spielplatz vorm Laden

 

Welche Aktivitäten gibt es?

Folgende Aktivitäten werden vom Verein auch finanziell unterstützt:

  • Bau einer Pflanzenkläranlage

  • Anlage von Knicks und Feuchtbiotopen

  • naturnahe Hofgestaltung

  • baubiologische Sanierungen und Neubauten

  • Bau eines zentralen Spielplatzes 

 Mitmachen, erleben, lernen

Regelmäßig kommen Schüler für mehrere Wochen auf den Hof, um in der täglichen Arbeit Naturzusammenhänge und landwirtschaftliche Arbeitsabläufe kennen zu lernen.

Schulklassen aus dem Umkreis besuchen den Hof im Rahmen des Naturkundeunterrichts und lernen die praktische Hofarbeit, das Wachsen und Ernten der Pflanzen kennen. So pflanzen sie zum Beispiel im Frühjahr Kartoffeln, die sie im Herbst selbständig ernten.

Hofführungen zu wechselnden Themen werden für Erwachsene und Kindergruppen angeboten. Der direkte Kontakt zu den Tieren des Hofes spielt bei den Führungen, vor allem für die Kinder, eine wichtige Rolle.


Ekkehart Balser beim Schaukäsen
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DE-022-Öko-Kontrollstelle

Domäne Fredeburg, 23909 Fredeburg, direkt an der B 207 zwischen Mölln und Ratzeburg

Tel.: 04541-8621-0, Mail: info@domaene-fredeburg.de

Anfahrtbeschreibung und -skizze

 

Letzte Aktualisierung: 13.01.2010

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