Unabhängigkeit war für uns immer ein zentrales Thema. Das gilt auch und gerade für den gesamten Bereich Energiewirtschaft, wo wir möglichst umsichtig und autark agieren wollen.

Seit 2010 betreiben wir daher auf verschiedenen Dächern des Hofes eine eigene Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung. Die Anlage erzeugt in etwa so viel Strom, wie der Hof selbst verbraucht. Nur leider nicht zeitgleich. Deshalb wird der Strom zunächst ins regionale Netz eingespeist und bei Bedarf von dort wieder bezogen. Den Strom beziehen wir dann übrigens von dem Anbieter „Naturstrom“.

Die Anlage hat mit 769 Modulen auf einer Fläche von 1230 m2 eine Nennleistung von 175 kWp. Sie erzeugt jährlich ca. 155.000kW/h. Das entspricht ungefähr dem Jahresbedarf von 45 Einfamilienhäusern!

Den jeweils aktuellen Leistungsstand können Sie auf unserer Anzeigetafel am Gebäude neben dem Hofladen ablesen.

Darüber hinaus haben wir weitere Dinge getan, um ökologisch sinnvoll zu wirtschaften:

Die Abwärme aus den verschiedenen Kühlaggregaten des Hofladens nutzen wir für die dortige Fußbodenheizung.

Die Kühlung unseres Kartoffellagers wird ohne technische Kühlung ausschließlich mittels kalter Nachtluft betrieben.

Unser gesamtes Brauchwasser kommt aus dem eigenen Brunnen und das anfallende Abwasser wird durch eine Pflanzen-Kläranlage mit vier Schilfbecken wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt.

Drei unserer Wohnhäuser werden mit einer zentralen Heizanlage mit einer Kombination aus Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und einem Holzvergaserkessel beheizt. Das Holz dafür beziehen wir aus den hiesigen Wäldern. Durch zahlreiche Wärmedämmmaßnahmen an den Wohngebäuden versuchen wir auch hier, Energie einzusparen.

Obwohl wir schon viele Dinge in die Tat umgesetzt haben, bleibt noch manches zu tun.

Dabei zählen wir auf neue innovative Ansätze aus der Forschung, aber vor allem auf pfiffige Ideen unserer Handwerker vor Ort. Und auf unsere „Energie“, diese konsequent umzusetzen.

Unser Energiekonzept